Viele Personen befinden sich heute in einer Zwickmühle: Sie würden sich zwar grundsätzlich gerne gesund ernähren, möchten aber jedoch weder auf den Komfort noch auf den Geschmack von Fast Food verzichten. Doch so unwahrscheinlich es auch scheint, es gibt gar nicht mal so wenige Fast Food Gerichte die, zumindest mit einigen kleinen Anpassungen, durchaus gesund sein können.

Pizza als gesunde Alternative

Ein sehr gutes Beispiel, wie gesunde Ernährung und Fast Food verbunden werden kann, ist die Pizza. Sie wird zwar allgemein als Kalorienbombe gesehen und kann es auch sein, sie kann aber genauso gut eine ausgewogene Mahlzeit darstellen. Wichtig ist dabei in erster Linie die Auswahl der Zutaten sowie deren Mengen. Wählt man diese mit Bedacht, dann kann ein solcher Teigfladen einen genauso positiven Einfluss auf den Körper haben wie eine Brustoptimierung von Motiva oder eine Fastenkur.

Der Boden: Kraft des Getreides

Der Pizzaboden ist zum Beispiel im Grunde nichts anderes als ein Hefeteig und somit nicht gesünder oder ungesünder als ein Stück Brot. Wie beim Brot kommt es aber natürlich auch hier auf die Menge an und ein dünner Pizzaboden aus 120 Gramm Mehl liefert natürlich weit weniger Kalorien als eine dicke American-Crust-Pizza aus 500 Gramm Mehl (letztere entspricht einem ganzen Brotlaib!). Wie beim Brot auch, kommt es beim Pizzateig nicht nur auf die Menge, sondern auch auf die Zusammensetzung an. Wird statt gebleichtem Weißmehl zum Beispiel Vollkornmehl verwendet, dann ist die Pizza auch eine wertvolle Ballaststoffquelle, die nicht nur lange satt macht, sondern auch dabei hilft, den Körper zu formen.

Vitamine und Nährstoffe als Belag

Auch der Belag der Pizza kann zwischen sehr gesund und Junkfood schwanken. Das beginnt mit der Pizzasoße, die im Idealfall aus Tomaten und Gewürzen besteht. Großzügig aufgetragen versorgt sie den Körper mit Vitaminen und Mineralstoffen, aber auch mit wertvollen sekundären Pflanzenstoffen, die den Körper vor freien Radikalen, Krebs und vielem weiten schützen. Selbst die Gewürze sind mit ihren ätherischen Ölen der Gesundheit förderlich. Auf industrielle Fertigsaucen mit zweifelhaften Zutaten sollte man verzichten, dafür sollte großzügig auf selbstgemachte Tomatensaucen setzen.

Bei den weiteren Belägen hat man die Qual der Wahl, wer jedoch auf seine Körperform achtet, der sollte immer auch den Kaloriengehalt und die Inhaltsstoffe im Blick haben. Gebratenes Gemüse ist zum Beispiel um Welten gesünder als gepökelte, fette Fleischwaren. Nicht zuletzt gehört auf eine Pizza auch noch Käse. Auch dieser wird oft als Kalorienbombe gesehen und er ist in der Tat relativ energiereich. Trotzdem muss man nicht auf Käse verzichten, denn maßvoll genossen ist das Milchprodukt durchaus gesund. Ob man sich für cremigen Mozzarella oder günstigen Gouda entscheidet, ist letztlich egal, nur Laktoseintolerante sollten auf einen Hartkäse setzten, um gesundheitliche Folgen zu vermeiden.